Locri - Gerace - Mark Gerber

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Locri - Gerace

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Do. 21.5.
Schauen uns noch Guardavalle und Stilo an.
Ich fühle mich kränklich... Sabine besorgt Medis in einer Farmacia.
Ja, und dann suchen wir wiederum Nachts verzweifelt einen Camping. Hier zwischen Locri und Gerace gibt es nichts...
Auch die B&B und Agriturismi haben zu. Jemand nennt uns dann das Agriturismo Modi, welches offen sei. Wie finden?? Ein netter Mann fährt uns mit seinem Wagen vor. Es ist ein AGRITURISMO!!! mit Zimmern, Restaurant und riesigem Landwirtschaftsbetrieb (Olivenöl, Wein und Schafkäse, insbesondere super Schaf-Ricotta, von welchem wir sehr viel an den Frühstücks geniessen dürfen). Eigentlich könnten wir mit dem Wohnmobil gratis bleiben, aber angesichts meines gesundheitlich schlechten Zustandes schauen wir uns ein Zimmer an. Es sind sogar zwei Zimmer mit WC / Dusche total inkl. Frühstück 50.- Euro (für beide). Wir bleiben, und dass dies der richtige Entscheid war beweist, dass wir schlussendlich acht Tage bleiben!
Am Sa. 23. 5. fahren wir (Sabine am Steuer) nach Locri runter, um in Farmacia und Parafarmacia Antibiotika; Fiebermesser; Hustensirup und Aufbaupräparate zu finden.
Meine Ärztin anrufen bringt nichts --> Pfingstwochenende!
Ich bleibe vier Tage mit Fieber (bis zu rund 39 Grad) im Bett... Sabine pflegt mich. Essen tun wir zum Teil im Restaurant des Agriturismo (jeweils nur ein Gang), zum Teil kocht Sabine Gemüse im Womo, essen es dann auch dort. Am 26.5. fährt Sabine alleine nach Gerace und sieht und erfährt viel!.
Am 27. fahren wir gemeinsam und sie kann mir zeigen, was sie am Vortag alles gesehen hat. Vor allem die Einsiedlerin Mirella Muia mit ihrem kleinen Klösterli beeindruckt uns sehr. Auch das kleine Lädeli, welches Frauen aus der Gegend betreiben ist speziell: sie haben lebende Seidenraupen, die man beobachten kann (früher war die Erzeugung von Seide ein Erwerbszweig in dieser Gegend). In einem weiteren Lädeli gibt es vor allem Produkte mit Bergamotte (eine Zitrusfrucht). Nachtessen im typischen a Squella, ist urchig und speziell.
Eigentlich wollten wir am Donnerstag, 28. 5. weiterfahren, da aber Sabine ziemlich schlecht geschlafen hat, machen wir grad noch einen Ruhetag.
Übrigens wurden wir die ganzen Tage fürs Frühstück von einer netten jungen Frau (Francesca) bestens betreut, mit welcher wir viel geplaudert haben. Apropos Frühstück: wir träumen heute noch von dem herrlichen tagfrischen Ricotta, welchen sie uns immer aufgestellt hat.


 
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